Unter der “French Manicure“ oder auch dem „French Look“ versteht man eine bestimmte Gestaltungsart der Nägel. Hierbei werden sie sehr natürlich gehalten: die Nagelspitze in einem eher dezenten Weißton, die Nagelplatte klar oder leicht rosig. Die Form und Länge ist dabei Geschmackssache, am besten sieht dieser Look jedoch an nicht zu langen, eckigen oder leicht abgerundeten Nägeln aus, um das natürliche Aussehen zu unterstützen.

Hier vorweg ein gut gemachtes Anleitungsvideo:

Tolles Video mit Nailart: (bitte ansehen)

Um eine French Manicure zu arbeiten, gibt es mehrere Möglichkeiten: entweder mit einfachen Nagellacken oder als richtige Modellage, bei denen die Nägel mit Kunststoff (Gel oder Acryl) überzogen werden. Auserdem gibt es sogenannte Nagelweißstifte, mit denen sich die Nagelspitze von unten weiß „bemalen“ lässt, allerdings ist diese Variante nicht sehr lange haltbar und nur geeignet bei nahezu perfekten Nägeln. Tipp: Die Seite frenchmanicure.net hat sich auf das Thema Frenchmodellage spezialisiert. Dort finden Sie auch alle nötigen Informationen über Stifte, Pens und Liner. Zur Seite: http://www.frenchmanicure.net/tips-schablonen-stift.html

French Manicure mit Nagellack

Lacke für eine French Maniküre sind häufig im Set erhältlich, mit einem Weiß- und einem natürlichen Farbton. Meist liegen so einem Set auch Klebeschablonen bei, mit denen sich die Spitze einfacher gestalten lässt. Für den Auftrag sollten die Nägel fett- und staubfrei sein. Zuerst werden die Schablonen aufgeklebt, so dass sie die gewünschte Breite der Nagelspitze frei bleibt. Mit dem weißen Lack werden diese Stellen nun lackiert, nicht zu dick, aber dennoch deckend.

french-fingernaegel

Anschließend die Schablonen vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette abziehen. Nachdem das Weiß gut getrocknet ist, können die Nägel komplett überlackiert werden. Ein zartes Rosé wirkt sehr natürlich, da es das Weiß noch etwas abschwächt. Auffälliger wirkt es mit einem klaren Überzug. Wichtig ist, die jeweiligen Lackschichten gut trocknen zu lassen.

Eine weitere Möglichkeit, die Nagelspitzen weiß zu bekommen, ist das Benutzen von speziellen Lackstiften. Sie ähneln einem Filzstift und sind mit weißem Lack gefüllt. So lassen sich die Spitzen exakt gestalten.

Der einzige Nachteil bei einer French Manicure mit Lack ist die kurze Haltbarkeit von ein paar Tagen, bei einem recht hohen Zeitaufwand. Natürlich ist dies aber auch abhängig von der Qualität der Lacke und der Beanspruchung der Nägel.

Modellage im French-Look

Wesentlich länger haltbar ist das Überziehen der Nägel mit einem Kunststoff, also Gel oder Acryl. Diese Methode ist eher für ein dauerhaftes Tragen gedacht und hält je nach Nagelwachstum drei bis fünf Wochen. Hierbei werden die Nägel mit Hilfe des Materials richtig modelliert und sind so belastbar und gut geschützt. Gel wird unter einer UV-Lampe gehärtet, Acryl härtet an der Luft. Um die Naturnägel nicht zu beschädigen, sollte eine Modellage immer ein einem professionellen Nagelstudio durchgeführt werden. Heutzutage stehen dort viele verschiedene Materialien und Farben zur Auswahl, um einen schönen French-Look zu erhalten. Bilder von Frenchnails finden Sie auf der bereits oben genannten Seite frenchmanicure.net oder auf http://www.bilder-nageldesign.com

Alternative UV-Polish

Ein UV-Polish, also ein lichthärtender Lack, ist eine gute Alternative. Er wird im Gegensatz zu einer Gelmodellage nur dünn wie Nagellack aufgetragen, jedoch trotzdem in einer UV-Lampe gehärtet. Dies verleiht ihm eine Haltbarkeit von etwa drei Wochen, ohne zu splittern, zu verkratzen oder abzublättern. Ein Überzug mit UV-Polish eignet sich auch für einen kurzen Tragezeitraum, wie zum Beispiel einen Urlaub oder besondere Anlässe. Er lässt sich leicht jederzeit wieder entfernen, wohingegen eine Modellage nur abgefeilt werden kann. Auch eine French Manicure mit UV-Polish sollte am Besten in einem Nagelstudio durchgeführt werden.